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Auflieger auf der Autobahn beobachten

Schon wieder stehen wir im Stau und müssen zusehen, dass uns die Kinder nicht zu ungemütlich werden auf die Dauer. Wir fahren jedes Jahr in den Ferien weg, diesmal waren wir in den Alpen und versuchen nun, unseren Weg nach Hause zu gestalten. Wir sind schon mehrfach zwischendurch von der Autobahn runter gefahren, um den andauernden Staus auf mehreren Strecken zu umgehen. Eben waren wir noch draußen etwas essen, das ist uns lieber als nur zu warten. Mit Kindern unterwegs zu sein, kann eine richtige Herausforderung werden. Unsere beiden älteren sind fünf und drei Jahre alt, das jüngste gerade mal knapp ein Jahr. Letztes Jahr waren wir noch mit meiner Schwester unterwegs, die hat auch zwei Kleinkinder, da war vielleicht was los. Jetzt haben wir gesagt, dass wir die nächsten Male erst mal alleine fahren werden. Fliegen kommt mit den Kindern für uns erst mal nicht in Frage, das ist mir zu viel und sollte nur im äußersten Notfall geschehen. Ich habe uns für die Fahrt genug zu essen vorbereitet, das kann Wunder bewirken und die Nerven beruhigen. Ein Lunchpaket für jeden.

Die großen Lkws und Auflieger reihen sich in einer langen Schlange hintereinander

Für unseren großen sind die Lkws sehr interessant. Er beobachtet sie nun schon die ganze Fahrt über. Wenigstens ist das für ihn eine willkommene Ablenkung. Ich konzentriere mich gerne auf die Nummernschilder und teste meine Allgemeinbildung. Das habe ich als Jugendliche schon gerne getan, wenn ich mit meinen Eltern in derselben Situation war wie meine Kinder jetzt. Ich habe auch meinen Laptop dabei und kann im Notfall auch die Zeit nutzen, um einige Arbeiten von dort aus zu verrichten. Ich mache sehr viel von zuhause aus, liebe diese Möglichkeit als Mutter. Da ist man einfach viel flexibler und kann sich seine Zeit so schön einteilen.

Immer die Ruhe bewahren

Mit der Zeit werden die Kinder ruhiger, sie haben zu Beginn zu viel Energie verbraucht um dauerhaft laut zu sein. Unser ältester sieht gerade einen Auflieger neben uns herfahren, der ihm bekannt vorkommt. Es ist von einer Spedition ganz aus unserer Nähe, dort sieht er die Lkws mit Anhängen auch regelmäßig und ist nun ganz begeistert, dass ihm einer hier so weit weg von zuhause begegnet. Es ist eine große und renommierte Spedition, dessen Fahrzeug wir hier gerade sehen, es kommt sogar ein wenig das Heimatgefühl dadurch auf. Wir freuen uns schon auf heute Abend, wenn wir wieder im Haus sind. 

traumeel

Erste Hilfe bei Hunden

Ein falscher Tritt, schon steckt eine Scherbe in der Pfote. Unterwegs mit eurem Hund kann schnell mal etwas passieren, da ist es wichtig, die Nerven zu bewahren und das Richtige zu tun. Hier erfahrt ihr, wie ihr eurem vierbeinigen Freund in diesem und anderen Fällen Erste Hilfe leistet.

Mit einem beherzten Einsatz im Notfall könnt ihr Schmerzen eures Hundes lindern und oft Schlimmeres verhindern. Zu den häufigsten Unfällen gehören zum Beispiel Pfoten- und Krallenverletzungen. Bei euren Gassitouren auf asphaltierten Wegen und in Wäldern werden die Pfoten und Krallen stark beansprucht. Und schnell hat sich euer Hund beim Rennen und Toben verletzt. Auch wenn es nicht unbedingt ein Notfall ist eine erste Versorgung ist wichtig, um Entzündungen und Infektionen zu verhindern. Vielleicht kann Ihr Haustier Traumeel benutzen

Wenn euer Hund eine Pfote schont oder sich daran leckt, dann schaut nach

Entdeckt ihr Blut, eine Schwellung oder schon eine Entzündung? Könnt ihr erkennen, dass eine Kralle eingerissen, gespalten oder sogar abgerissen ist? Dann braucht er eure Hilfe. Reinigt die Pfote und untersucht die Krallen vorsichtig. Bringt euren Hund zum Tierarzt, wenn eine Kralle ganz nah am Nagelbett abgebrochen ist, wenn es nicht aufhört zu bluten oder wenn ihr einfach nicht sicher seid, wie schwer die Verletzung ist. Legt aber auf jeden Fall einen schützenden Pfotenverband an. Wir zeigen euch, was ihr dabei zu beachten habt.

Mit einem Pfotenverband schützt ihr die verwundete Pfote vor Schmutz und Druckstellen. Der Hauptballen der Pfote wird mit Watte abgepolstert. Jede einzelne Zehe wird ebenfalls mit einem Mullpolster zu allen Seiten geschützt. Sollte ein Fremdkörper in der Wunde sein, polstert auch diesen Bereich besonders gut ab. Dann könnt ihr die Pfote verbinden. Am besten fangt ihr bei den Zehen an und wickelt den Verband bis über das Gelenk der Pfote hinaus, damit nichts so leicht verrutschen kann. Der Verband sollte mit einer selbsthaftenden elastischen Binde fixiert werden. Achtet darauf, dass der Verband nicht zu stramm anliegt, und kontrolliert dies regelmäßig, denn es kann sein, dass die Pfote unter dem Verband weiter anschwillt. Lasst ein Stück der Polsterung oben rausschauen und klebt diesen Rand mit einem Heftpflaster ab. Dann kann nichts verrutschen und die Polsterung bleibt bestehen. Und ganz wichtig: Geht immer lieber sofort zum Tierarzt, wenn ihr nicht sicher seid

Ein langer Spaziergang im Sommer ist das Größte

Bei zu viel Sonne kann es aber zu einem Hitzeschlag oder einem Sonnenstich kommen. Ein Sonnenstich entsteht bei zu langer und zu direkter Sonnenbestrahlung. Im Auto ist das übrigens auch bei laufender Klimaanlage möglich. Ob euer Hund einen Sonnenstich hat, könnt ihr daran erkennen, dass er schnell und flach atmet und einen beschleunigten Puls hat. Es kann auch zu Taumeln und Krämpfen kommen. Sucht dann sofort einen Schattenplatz und gebt eurem Hund Wasser. Abkühlung schaffen feuchte Handtücher:

Eins, auf dem er liegen kann, und eins auf dem Kopf. Etwas anders sieht es bei einem Hitzeschlag aus. Die Symptome sind: immer stärker werdendes Hecheln, erhöhte Körpertemperatur, tiefrote Augen, rote Ohren und ein beschleunigter Pulsschlag Der Hund kann auch erbrechen, flach atmen und ganz benommen sein. Wenn ihr das feststellt: Sofort zum Tierarzt!